01.04. Blaue Lagune

Heute haben wir den “Golden circle” gemacht, das ist die klassische Besichtigungsrundfahrt rund um Reykjavik… Eine gute Möglichkeit für uns, noch ein paar der klassischen Sehenswürdigkeiten dieser interessanten, vulkanischen Insel zu erleben, wie z.B. den großen Geysir, der alle paar Minuten eine Wasserfontäne hoch in die Luft bläst, oder auch den großen Wasserfall, der von Gletschereis gespeist wird.
Nun sind wir bei den blauen Lagune, einem Freiluft-Spa, der von einer Thermalquelle gespeist wird. Hier ist am Ende unserer Reise nochmals Entspannen angesagt.
Bald geht es nun zum nahen Flughafen von Keflavik, von wo aus wir morgen um ca. 0720 nach München abfliegen werden.
Unsere kurze aber erlebnisreiche Reise geht dem Ende zu. Es war eine schöne Zeit und eine sehr interessante Erkundung der Westfjorde von Island!
Das Leben an Bord der Rembrandt van Rijn war, wie erwartet, sehr angenehm, wir wurden richtig toll umsorgt und unser Dank gilt der gesamten Crew und Besatzung des Schiffes, so wie unserem Expeditionsleiter Christian und natürlich unserem Bergführer Markus, der uns sicher auf schöne Berge geführt hat, und das wieder einmal unter nicht ganz optimalen Bedingungen!
Wenig Schnee, dafür aber viel Wind, eher ungemütliches und kaltes Wetter… Aber ich denke es war für alle Beteiligten ein Erfolg und jedenfalls eine einmalige Reise.
Vielen Dank für das Verfolgen unserer Reise von zuhause aus.
P.s. Bilder werden noch nachgeliefert….

31.03. Reykjavik

Bei bestem Wetter sind wir heute wieder nach Reykjavik zurückgefahren. Nun haben wir unser Hotel bezogen und werden in Kürze Abendessen. Morgen folgt noch ein letzter Ausflugstag rund um die Hauptstadt. Wir werden den Golden Circle besuchen, ein Muss für jeden Island Urlauber!

30.03. Isafjördur

Unseren letzten Tag an Bord der Rembrandt van Rijn haben wir so gut wie möglich genutzt!
Nach dem gestrigen Tag an Bord der Rembrandt, wetterbedingt ohne Landgang, waren wir wohl alle sehr motiviert, heute nochmals an Land zu gehen und eine letzte Skitour in den Westforden von Island zu unternehmen.
30_03_rembrandt
Der Tag war auch eher vielversprechend, da nur wenig Wind war, der Fjord sehr ruhig und wir hatten  eine sehr angenehme Landung, wohl die trockenste und angenehmste Landung der gesamten Reise.
Bald waren wir alle an Land und konnten unsere heutige Tour in Angriff nehmen.
Leider wurde die Sicht zunehmend schlecht und das Licht sehr diffus. Gepaart mit dem vielen Neuschnee, der gestern den gesamten Tag gefallen ist, und das natürlich bei sehr sehr starkem Wind, war die Gesamtsituation eher schwierig.
Wir konnten den ersten unserer geplanten zwei Gipfel erreichen und hatten auch eine relativ gute, steile Abfahrt.
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Leider mussten wir unseren zweiten Abstieg wegen zu hoher Lawinengefahr abbrechen und fuhren dann schon am frühen Nachmittag wieder zum Strand zurück, von wo aus wir bald wieder an Bord der Rembrandt gebracht wurden.
30_03_start
Nun segeln wir zurück nach Isafjördur, unserem Hafen, wo wir morgen an Land gehen werden und nach Reykjavik zurück fahren werden.
Gerade hatten wir einen Glühwein Umtrunk an Deck, nun warten wir schon alle hungrig auf unser abschließendes Abendessen an Bord…
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Eine tolle und einrucksvolle Kreuzfahrt geht langsam aber unausweichlich zu Ende. Wir hatten definitiv nicht das beste Wetter, konnten aber einige schöne Skitouren unternehmen.
Morgen fahren wir zurück nach Reykjavik, auch eine lange und landschaftlich sicherlich sehr eindrucksreiche Fahrt…
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29.03. Rembrandt van Rijn

Auf Grund des starken Windes, bis zu 9 Windstärken auf der Beaufort Skala, dem starken Schneetreiben und der extrem schlechten Sicht ist heute weder an eine Landung noch an einen Ausflug oder gar einer Skitour zu denken.
Nach der gestrigen Skitour hatte wohl niemand von uns Lust, mit dem Zodiak an Land zu fahren, zumal das Wetter empfindlich schelchter ist als gestern…
So bleibt uns heute nichts anderes übrig, als einen “Hüttentag” einzulegen. Verschiedene Vorträge und kurze Filmvorführungen, unter anderem von unserem Manaslu-Film sowie ein Besuch auf der Schiffsbrücke inklusive Erörterungen von unserem Kapitän Sven vertreiben uns den Tag.
29_03_bruecke
Zum Glück liegen wir in einer weitgehend abgeschirmten Bucht, sodas trotz des starken Windes nur kleine Wellen aufkommen und die Rembrandt kaum schuakelt, was den Tag für viele von uns wohl etwas leichter macht…
29_03_deck
Nun, wir hoffen morgen noch einen schönen Tag zu erleben, in der Hoffnung das sich das Wetter wieder wie vorhergesagt bessern wird.
29_03_zodiak
Hier noch zwei Bilder von unserer gestrigen Tour.
28_03_landung
28_03_siedlung

28.03. Hesteyrarfjördur

Das gestrige gute Wetter hatten wir heute leider nicht mehr! Schon vor dem Frühstück war eigentlich klar, dass die gestern noch angepeilte Landung in Adalvik schwierig werden würde: starker Wind, hohe Wellen und schlechtes Wetter… der Wind hatte über Nacht auf Nordost gedreht, das war eigentlich vorrausgesagt, allerdings erst für heute Nachmittag. Nun ja, manchmal kommt das Wetter eben etwas früher und so mussten wir umdisponieren.
Nichtsdestotrotz fuhren unser Expeditionsleiter Christian sowie unser Bergführer Markus mit dem Zodiak bis knapp zum angepeilten Strand, dort war eine Landung bei nahezu 4 Meter hohen Wellen natürlich unmöglich.
Wir haben also spontan umdisponiert und sind in den Hesteyrarfjördur gefahren und hier, in doch etwas abgeschirmter Lage, am Nachmittag angelandet.
Hier war allerdings auch das Wetter alles andere als optimal, starker Wind, Schneefall und kaum Sicht.
Dennoch sind wir alle auf Tour gestartet, die Schneeschuhwanderer auf eine kurze Tour, wir Skitourengeher auf einen knapp 600 Meter hohen Berg, den wir allerdings kaum sehen konnten, so schlecht war die Sicht. Auch der Wind nahm mit jedem Meter aufstieg zu, eine richtig ungemütliche Tour.
Auf halber Strecke haben wir uns aufgeteilt, da die Hälfte unserer Truppe wieder abfahren wollte.
Mit verkleinerter Mannschaft sind wir die restlichen Meter bis zum Gipfel aufgestiegen und anschließend gleich abgefahren.
Die Windböen hatten wohl ca. 70 bis 80 kmh, die Sicht sehr schelcht… Sicherlich wird diese Tour nicht als die schönste unserer Reise in Erinnerung bleiben, aber nach dieser doch kalten Angelegenheit macht das gemütliche Bordleben einfach mehr Spass, als wenn wir nicht an Land gegangen wären.
Wir freuen uns jetzt schon auf das gute Abendessen. heute gibt es nach der obligaten Suppe Lachs mit Zitronenreis… Unser indischer Koch legt sich ziemlich ins Zeug und das Essen macht Spass! Auch sonst ist das Leben hier an Bord unseres Schiffes sehr angenehm, es fehlt uns eigentlich an nichts, im Gegenteil werden wir von Beverly und der restlichen Mannschaft richtiggehend umsorgt und betreut! Die Mannschaft ist wirklich vorbildlich, super motiviert und hilfsbereit, wahrlich eine Freude!!
Nun fahren wir wieder in den nächsten Fjord, in den wohlklingenden Veidileysufjördur, wo wir uns für morgen eine neue Tour aussuchen werden, je nach Wind und Wetter Situation…
Ach ja, heute kaum Bilder von der Tour… Das Wetter war einfach zu schlecht!

27.03. Hornvik

Nach einer stürmischen Überfahrt auf die Nordseite von dem Westfjordland sind wir heute in der kleinen Bucht von Hornvik aufgewacht.
Gestern, aufgrund der Südwest-Strömung, hat unser Kapitän Sven entschieden, dass wir die Bedingungen für eine Fahrt auf die Nordseite nutzen sollten…
Noch im großen Fjord wurde der Wellengang größer und größer. Als es um ca. 1900 Abendessen gab war das Restaurant nur mehr maximal zur Hälfte voll. Immer weniger Leute wollten essen und Nachtisch gab es dann in Unmengen, da die meisten an Bord entweder an Deck trotz des kalten Windes Frischluft benötigten oder seekrank in Ihren Kojen lagen :-(. Als wir gegen Mitternacht den Anker warfen, war die See schon wieder sehr ruhig und es ging den meisten wieder besser, jedenfalls waren wir zum Frühstück wieder alle versammelt und die meisten hatten einen sehr großen Hunger, nach dem ausgelassen Abendessen…
27_03_aron_start_gipfel

Heute sind wir an der Halbinsel von Hornvik gelandet und auf zwei sehr schöne Gipfel gestiegen…

27_03_gruppe_klippe
Der erste bildet das wahre Horn von Hornvik, eine nach Norden senkrecht abfallende, 500 Meter hohe Klippe, die auf Ihre Westseite steile aber schöne Hänge hat.

27_03_aufstieg

Wir sind schnell aufgestiegen, nach oben wurde es sehr steil und die meisten von uns haben dann doch ihre Ski im Skidepot hinterlassen und sind zu Fuss die letzten Meter zum kleinen aber steilen Gipfel gestiegen.
Sehr beeindruckend waren die tausend und abertausende Seevögel, die in den senkrechten Klippen nisten und in der Thermik herumwirbelten…
27_03_klippe_seevoegel
Nach einer kurzen Abfahrt in den Bergkessel ging es dann auf den zweiten, eher flacheren Bergrücken. Hier erwartete uns wiederum starker und kalter (Ost-)Wind.

27_03_klippe
Die Abfahrt war allerdings ganz gut, da wir uns für die steile Abfahrt durch die Ostseite des Berges entschlossen haben.
27_03_abfahrt

Nach der tollen Abfahrt kamen wir zu unserem Strand und wurden per Zodiak wieder an Bord der Rembrandt Van Rijn gebracht.

27_03_landung
Diese Zodiak “Operations”, wie das im Fachjaregon heißt, sind immer eine eher langwierige Geschichte, wir sind da teilweise 1 Stunde damit beschäftigt, die gesamte Truppe an Land bzw. wieder an Bord zu bringen. Die Zodiakfahrten sind hier in Island eher lang, da der Kapitän die Gewässer noch nicht kennt und deshalb eher entfernt vom Strand den Anker werfen muss.
Die Rückfahrt mit dem Zodiak wurde jedenfalls eine eher nasse Angelegenheit, da Sven selbst den Zodiak fuhr und ordentlich Gas gab! Bei starkem Gegenwind und dem Wellengang wurden wir richtiggehend geduscht :-) Aber alles nur halb so schlimm, da wir ja alle gute Goretex Kleidung anhaben…

Nun sind wir alle wieder gut an Bord, das Abendessen haben wir heute etwas früher erledigt, damit wir alle noch Appetit haben: auf Grund von drehenden Winden und einer Nordströmung, die sich morgen einstellen sollte, segeln wir heute schon wieder in den Hauptfjord, deshalb erwartet uns wiederum eine etwas wellige Überfahrt… Noch geht es uns allen gut, aber wahrscheinlich werden bald wieder die ersten an die frische Luft gehen wollen ;-)
Die ersten 2 Tage unsere Kreuzfahrt sind jedenfalls bestens verlaufen! Speziell der heutige Tag, mit 2 Gipfeln bei perfektem Wetter, tollem Vogelspektakel und schönen Schneeverhältnissen war ein erster Höhepunkt unserer Reise.
Beeindruckend die tiefe, arktische Sonne, welche die Landschaften in ein sehr sanftes Licht hüllt, das stahlblaue, arktische Meer – tolle und einzigartige Landschaften…

26.03. Hrafnfoerdur

Nach dem gestrigen Nachtspektakel hatten wir eine sehr gute Nacht! Nachtrag: gestern Abend, gegen ca. 2200 haben wir sehr schöne Nordlichter – Aurora Borealis – gesehen.
Grünschimmernde Vorhänge, die sich über den gesamten Himmel gezogen haben. Sehr beeindruckend und faszinierend.
Für mich die bisher schönsten und eindruckvollsten Nordlichter die ich sehen konnte…
 26_03_sonnenaufgang
Sonnenaufgang im Fjord
Nach einer guten und erholsamen Nacht wurden wir um 0700 geweckt. Blauer Himmel, kalte – arktische – Temperaturen, einiges an Wind. Jedenfalls vielversprechendes Wetter.
Unser Plan war heute am Ende des Hrafn Fjords an Land zu gehen und dort auf einen ca. 800 Meter hohen Gipfel zu steigen.
Nach dem unser Kapitän Sven sich durch unbekanntes und vor allem nicht kartiertes Wasser vorgewagt hatte, führen Markus, Christian – unser Expeditionsleiter – und ich mit einem Zodiak und unserer gesammten Ladung Ski an Land, um eine gute Landestelle auszukundschaften.
26_03_zodiak
Bald schon waren wir alle an Land und konnten in unserer erste Skitour starten.
Wie schon gestern erwähnt haben wir insgesamt nicht allzu viel Schnee, hier aber, in den nördlichen Fjorden des Westfjordlandes, liegt jedenfalls genug Schnee für uns.
26_03_aufstieg
Die Gipfel sind hier nicht allzu hoch, um ca. 800 Meter, allerdings starten wir ja bei 0, insofern sind es insgesamt doch ganz nette Skitouren.
Bei zunehmendem Wind sind wir auf dem hartgepressten Schnee aufgestiegen, alle guter Dinge und voller Tatendrang!
26_03_gruppe
Je höher wir kamen umso stärker der Wind, am Gipfel dann eine wahrhaft steife Brise, weshalb wir nicht allzu lange oben blieben.
Eine schöne Abfahrt über steile Hänge führte uns wieder zurück bis zu unserer Bucht.
26_03_abfahrt
Hier wurden wir wiederum von den Zodiaks abgeholt und an Bord gebracht. Die ganze Prozedur dauert jedesmal einige Zeit, so waren wir schlußendlich gegen 1600 alle wieder an Bord, auch unsere Schneeschuhwanderer.
Eine erste, kurze aber sehr schöne Tour, die uns einen guten Einblick in die Schneesituation ermöglicht hat.
26_03_rembrandt
Nun segeln wir wieder. Unser Kapitän Sven will um die gesamte Halbinsel bis auf die Nordseite segeln und dort am Hornvik ankern.
Hinweis: Mit einem Klick auf “Aktueller Standort” rechts oben im Blog lässt sich die bisherige Route sehr gut verfolgen!
Dort werden wir morgen eine oder vielleicht sogar zwei schöne Gipfel besteigen.
Wir sind nun alle bei Kaffee und Kuchen, bzw. auch Wein und Bier, jeder nach seinem Belieben.
Unser Leben hier an Bord ist gemütlich, es fehlt uns an nichts! Der nächste Höhepunkt des Tages wird wohl unser Abendessen werden und wer weiss, vielleicht haben wir heute Nacht wieder Glück und können Nordlichter sehen…
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