11. – 12.11. Marrakesch

Gestern haben wir die Sahara verlassen. Vom Campplatz sind wir in knapp 15 Minuten zum vereinbarten Treffpunkt mit den Geländeautos gewandert. Nach dem Umladen unseres Gepäcks von den Dromedaren auf die Autos haben wir uns auf den Weg nach Marrakesch gemacht.

11.11.Hoher_Atlas

3 Stunden kurzweilige Offroad-Fahrt haben uns nach Foum-Zguid, den ersten Ort am Rande der Sahara gebracht. Dort haben wir zu Mittag gegessen, die “vielen” Menschen und Fahrzeuge waren nach den Tagen der Einsamkeit und Ruhe gewöhnungsbedürftig für uns.

11.11.Steinwüste

Weiter ging die abwechslungsreiche Fahrt über den Anti Atlas, von dort bot sich uns ein herrlicher Ausblick auf die verschneiten Berge des Hohen Atlas und das nur wenige Stunden Fahrzeit von der Wüste entfernt.

Gegen 1930 haben wir unser Hotel erreicht, nach einer genußvollen Dusche und einem gemütlichen Abendessen sind wir um ca. 2300 Uhr schlafen gegangen, so spät wie schon seit längerem nicht.

12.11.Medina2

Den heutigen Tag in Marrakesch haben wir auf verschiedene Weise genutzt: einige haben sich im Hammam den letzten Saharasand vom Körper schruppen lassen, einige sind durch die Medina spaziert und einige haben sich im Hotel entspannt. Wir haben die intensive und erlebnisreiche Wüstentrekkingtour alle sehr genossen.

12.11.Medina

10.11. Erg Chegaga

Der Wind hat in der Nacht aufgehört und wir hatten bestes Wetter mit klarer Sicht. Wir haben heute den Erg Chegaga “das Meer aus Sand” von Süd nach Nord durchquert. Höhepunkt und höchster Punkt war die große Düne Laabidlya, sie ist umgeben von einem gewaltigen Sandmeer, der Ausblick von dort oben ist atemberaubend.

10.11.Düne

Nach Sonnenuntergang wurde köstliches Sahara-Brot im Sand gebacken. Bei einem gemeinsamen letzten Abendessen haben wird uns von unseren Begleitern die uns morgen früh verlassen werden verabschiedet, Mohamed und Brahim werden mit uns bis nach Marrakesch fahren.

10.11.Feuer

09.11. Aouniat Naji

Wir sind heute durch Steinwüste und dann wieder durch Sandünen gewandert. Zu Mittag haben wir unseren Campplatz erreicht. Nach dem Mittagessen und der üblichen Siesta ist ein Teil der Gruppe zum Brunnen von Aouniat Naji gewandert um die Wasservorräte wieder aufzufüllen.
09.11._Brunnen
Während dieser Wanderung am späten Nachmittag ist heftiger Wind aufgekommen, das Aufstellen der Zelt war schwierig ist aber mit vereinten Kräfte doch gelungen.
09.11_Sturm
Kaum zu glauben aber morgen gehen wir unsere letzte Wanderetappe zu Erg Chegaga an.

8.11. Erg Sedrate

Höchste Zeit  zu erwähnen, dass wir diese Reise nicht ohne unser Team machen könnten.

08.11._Team

Wir haben 7 Begleiter: Brahim der Guide, Mohamed der Koch und 5 “Camelboys” die sich um die Dromedare und das auf- und  abladen der Ausrüstung kümmern. Sie alle machen einen hervorragenden Job und sind immer gut drauf.

08.11._Karawane

Die heutige Tagesetappe hat uns heute zum Erg Sedrate geführt. Unterwegs haben wir das ausgetrocknete Flussbett des Draa durchquert.

08.11._Brunnen

Es gibt hier an der Oberfläche kein Wasser mehr, unterirdisch ist aber noch Wasser vorhanden, was man an der Vegetation deutlich erkennen kann. Es gibt hier auch einen Tiefbrunnen dessen Wasser zum tränken der Dromedare gedient hat, die Tiere haben seit 3 Tagen kein Wasser bekommen und haben daher ziemlich viel getrunken. Endlich ist mir ein gutes Foto des Sonnenunterganges gelungen.

08.11._Sonnenuntergang

07.11. Erg Zaher

Ich habe noch nicht erwähnt, dass wir Dank Ulli ein Reitdromedar zur Verfügung haben. Einerseits ist es, falls jemand müde ist, jederzeit möglich zu reiten andererseits ist es für uns eine schönes Erlebnis auf einem Dromedar zu reiten und natürlich auch ein großer Spaß.

07.11._Dromedar

Auf dem Dromedar

Ziel des heutigen Tages war die große Düne des Erg Zaher, die wir schon zu Mittag erreicht haben. Nach einem ausgiebigen Mittagessen und einer noch ausgiebigeren Siesta haben wir die gut 80 Meter hohe Sanddüne bestiegen. Kaum zu glauben, aber der Sonnenuntergang von der riesigen Düne aus war nochl schöner als in den letzten Tagen.

07.11._Lisa

Lisa am Erg Zaher

Das Staunen und die Freude waren enorm, der Blick auf die vielen Dünen des Erg fantastisch. Bald gibt es Abendessen, wir sind schon gespannt welche Köstlichkeiten unser Koch Mohamed heute zubereitet hat.

07.11._Traudi

Traudi in der Abendsonne

 

06.11. In der Sandwüste

Obwohl schon November ist brennt die Sonne, vor allem um die Mittagszeit, sehr intensiv vom Himmel. Der beste Sonnenschutz in der Wüste ist ein Shesh, ein Turban den wir alle tragen, er dient bei Wind auch als Staub- und Sandschutz für Mund und Nase.

06.11._Shesh

 

Wir haben die Sandwüste erreicht, die Dünen werden immer größer und höher. Das Gehen im Sand ist anstrengend, macht aber viel Spaß, die Sanddünen sind wunderschön.

06.11._Gruppe

Brahim unser Guide hat uns die Zubereitung des marokkanischen Tees demonstriert – man nehme grünen Tee, marokkanische Minze und richtig viel Zucker.

06.11._Tee

Am frühen Abend haben wir uns dann auf der Düne neben unserem Lager versammelt um das Schauspiel des Sonnenuntergangs zu bestaunen. Wir wurden doppelt belohnt: gleichzeitig mit dem Verschwinden der Sonne im Westen ist im Osten der Vollmond aufgegangen, das war ein unglaublich beeindruckendes Erlebnis. Morgen gehen wir zu den hohen Sanddünen des Erg Zaher.

05.11. Erster Trekkingtag

Nach dem Frühstück um ca. 0800 Uhr durften wir uns endlich zu Fuß auf den Weg machen. An diesem ersten Trekkingtag sind wir noch in der Oase unter Palmen gewandert, es gab aber teilweise einen Vorgeschmack auf die Sandwüste.

05.11._Altes_Mhamid

Altes M’Hamid

Die Mittagspause haben wir nahe dem alten M’Hamid, dem letzten Dorf für die nächsten Tage verbracht. Gegen 1600 Uhr haben wir den Campplatz für die heutige Nacht erreicht und die Zelte gemeinsam aufgebaut – was heute noch kleinere Schwierigkeiten mit sich gebracht hat, wird uns in den nächsten Tagen ganz einfach von der Hand gehen.

05.11._Zeltbau

Zeltbau

Danach war Teetrinken angesagt und dann natürlich der Höhepunkt jeder Wüstenwanderung, der unbeschreiblich schöne Sonnenuntergang. Wir genießen das gemütliche Wandern und die Fürsorge unserer Begleiter sehr. Morgen lassen wir die Palmenoase hinter uns und werden in der “richtigen” Wüste unterwegs sein.

05.11._Anna

Sonnenuntergang in der Wüste

 

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