… leider abgebrochen und umdisponiert.
Gestern Abend hatte uns unsere russische Reiseagentur zu einem Abschlussabend geladen. Im unweit des Hotel gelegenen Restaurant wurde groß aufgetischt!
Unser Begleiter Roman überreichte im feierlichen Rahmen die Besteigungsurkunden an jeden von uns. Mit Vodka wurde dann nochmals kräftig auf den 100% Erfolg angestoßen!

Ein Danke an euch alle … hoch die Gläser … “Nastrovje”
Nun ist auch hier der Platz und auch die Zeit um einmal DANKE zu sagen an:
Hannes und Astrid GRÖBNER von www.clearskies.at, unserer Reiseagentur aus Innbruck, welche im Vorfeld gemeinsam mit unserem Partner hier in Russland ein perfektes Programm erarbeitet haben. Aber nicht nur das Programm sondern auch die Umsetzung sucht sicher seinesgleichen. DANKE an dieser Stelle an Euch! Ohne die “Hintergrundarbeit” ist eine Reise dieser Grössenordnung sicher nicht so einfach, problemlos und für alle sehr angenehm durchzuführen.
Nicht unerwähnt in dieser Runde sollte unser “Russischer Bergführer” Roman sein. Er ist und war die Schnittstelle zwischen Kultur, Sprache und der Mann “bei uns” und natürlich auch für alle Fälle. DANKE Roman, ohne dich wären wir sicher nicht so sorglos hier unterwegs gewesen und hätten unter Umständen nicht so grossen Efolg gehabt!!!
Aber auch ihr zu Hause, DANKE fürs Daumendrücken UND dass ihr uns hierher ziehen habt lassen. Wir konnten bei sicherlich einzigartigen Bedingungen unseren Bergtraum leben!!!

Koghitanbashi Doppelgipfel mit 3819m
Wir hatten heute nocheinmal den Plan eine letzte Abschluss-Tour zu unternehmen. Tagesziel wäre der Koghitanbashi mit 3819m gewesen. Nicht der gestrige Abend
…..sondern die heute vorherrschenden schlechten Schnee und daher ungünstigen Lawinenbedingungen vereitelten uns dieses Ziel. In der Nacht ist es ungewöhnlich warm geworden, damit konnte die Schneedecke nicht durchfrieren.

Morgendlicher Balanceakt als Zustieg zur Tour
Schon nach wenigen Höhenmeter mussten wir deshalb unsere Tour abbrechen. Zu gefährlich wäre ein Aufstieg und auch die Abfahrt unter diesen Feuchtschnee-Bedingungen geworden.
Ganz wollten wir aber diesen Tag dann auch nicht “abschreiben”. Kurzentschlossen disponierten wir um. Wie schon am Sonntag ging es dann wieder in Richtung Cheget. Diesesmal allerdings ohne Liftunterstützung. Über den schneebedeckten Sommerweg ging es erstmals zur Mittelstation. Dort eine kurze Rast auf der Sonnenterasse. Weiter noch bis zur Bergstation. Allerdings verschlechterte sich das Wetter und auch die Sicht….wie im Wetterbericht schon angekündigt. Mit dem “russischen” Schlepplift, diese abenteuerliche Fahrt wollten wir uns nicht entgehen lassen, ging es dann noch die letzen Höhenmeter dieser Bergreise aufwärts. Weiter bis zum Gipfel des Cheget wollten wir allerdings unter diesen Schnee- und Sichtbedingungen nicht mehr. Bei uns wäre ein Lift dieses Zustandes nicht vorstellbar, hier gilt geht nicht gibts eben nicht….
Ein “Einkehrschwung” in der gemühtlichen Bergstation und dann beendete die Abfahrt unseren russischen Schneekontakt.

An/Ausziehende Gastfreundschaft an der Bergstation Chegeth
Wir alle packen nun wieder unsere “sieben Sachen”… denn schon morgen gehts zurück nach Hause. Eine unbeschreibliche Zeit hier geht damit zu Ende. Was bleibt sind die Erinnerung und auch die Zufriedenheit über das Erreichte…..
Das allerdings WICHTIGSTE ist, dass wir wieder alle Gesund und als Freunde bei Euch zu Hause ankommen!
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