20.10. von Syabru nach Lama Hotel

Noch im Bett liegend konnten wir heute, auf den Gipfeln des Ganesch Himal, den Sonnnenaufgang beobachten.
Dann das Morgentliche Ritual – Kaffee kochen, Gepäck in die Taschen und anschließend Frühstück.
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Die heutige Etappe für uns anfangs steil hinunter in die Langtang Schlucht. Ca. 500 Hm geht es über einen schönen Pfad durch dichte
Wälder bergab. Laut dröhnt das rauschende Wasser des Langtang Fluss herauf zu uns.
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Nach ca. 1,5 h erreichen wir eine kleine Siedlung. German & French Backery ist auf dem Schild an der Hütte zu lesen, und so geniessen
wir alsbald frischen Kuchen und einen schwarzen Kaffee.
Die letzten beiden Tage haben wir nun mehr als 2500 Hm verloren, die wir nun wieder aufsteigen müssen.
Den angenehmen Pfad entlang des Flußes steigen wir nun stetig höher und erreichen bald darauf die kleine Ortschaft Bamboo, wo wir
Mittagsrast machen. Der schöne Tag bringt nun auch wieder höhere Temperaturen mit sich.
Dem entsprechend heiß ist uns dann auch beim weiteren Anstieg bis nach Lama Hotel. Hier erwartetet uns eine kleine tratitionelle Lodge
mit allem Komfort   den man sich vorstellen kann.
Eine warme Dusche – gutes Essen – und eine weiche Matratze
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18.10. Abstieg nach Syabru 2250m

Heute stand wieder ein langer Abstieg auf dem Programm: 1100 Höhenmeter hinunter nach Syabru.

Anfangs durch einen Bilderbuchwald mit dicken, riesigen Bäumen in dem scheinbar auch Affen leben sollen, leider kam uns keiner unter,
führt uns ein schöner Pfad rund um den Berg auf die Nordseite. Kühle Luft durchflutet unser Lungen, was für unsere Erholung sehr wichtig ist.
Soll doch schon in ein paar Tagen unsere Gipfelbesteigung eines 5000-ers beginnen.
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Auf der anderen Seite des Berges erreichten wir ein lauschiges Plätzchen das zum Rasten einlud. Nach einem guten Kaffee und eien paar Keksen stiegen wir weiter ab. Entlang der Terrassenplantagen der Einheimischen, sie bauen hier Mais, Kartoffeln und allerlei Gemüse an, erreichten wir gegen Mittag eine kleine Lodge.
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Mittagessen – um die Wartezeit zu verkürzen legten wir selber Hand an: sprich Kartoffeln schälen und Pommes schitzen – ist ja für 9 Leute dann schon eine Aufgabe.
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Der restliche Abstieg fiel uns dann nicht mehr schwer, wusten wir doch um die auf uns wartende sehr luxuliöse Behausung in Syabru. Auch ich bin froh hier zu sein, kann ich doch entlich meine Gerätschaft wieder mit Energie versorgen und Euch von unserer sehr schönen Tour berichten.

17.10. Nach Shin Gompa

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Kalt war die Nacht auf 4300 Metern, doch mit einem “Goodmorning Tea” wird es einem schnell wieder warm. Schwer fällt es diesen einmaligen Platz zu verlassen, dementsprechend lange hat es gedauert bis nach dem Frühstück die “Abmarschbereitschaft” hergestellt war.
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Unser heutiges Ziel: Shin Gompa, eine kleine Siedlung – 3 Lodges und eine kleine Gompa = Kirche und eine Käserei – ca. 1100 Meter tiefer gelegen.
Einem schönen Höhenweg folgend entstiegen wir Gosaikunda bis wir einen Bergrücke erreichten, den wir dann Meter für Meter tiefer stiegen. Immer vor uns der Ganesch Himal. Schon früh am Nachmitag kamen wir an. Auch dieser Nachmittag stand der Gruppe zur  freien Verfügung. Leider hatte der Käsermeister nicht die Lust eine Führung zu machen so blieb dann nur die Gompa zu besichtigen.
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Shin Gompa

16.10. Zum Gosainkund See

Nach einer eher kühlen und unruhigen Nacht starteten wir zeitig Richtung Lauribina Pass. Schon im ersten Sonnenlicht kamen wir stetig höher, schon bald erreichten wir in 4300 Metern Seehöhe die Schneegrenze.

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Abendstimmung im Helambu

Strahlendes Wetter begleitete uns die ganze Zeit, auch der Nebel, der die letzten Tage schon früh die Berghänge aufstieg, ließ heute auch sich warten. Eine kurze Rast im letzten Teehaus vor dem Pass, eine kurze Stärkung, und weiter ging es. Nach knapp 4 Stunden erreichten wir den Pass.

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Am Laurebina La

Ein herrlicher Blick entlohnte uns für die Anstrengung des Vormittages. Viele Fotos wurden geschossen, bevor wir dann abstiegen um an einem geschützten Platz eine großzügige Rast zu machen. Mit orginal Österreichischer Jause ( Schüttelbrot, Speck und Käse) waren die Speicher schnell gefüllt.
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Am Gosainkund See

In Gosaikund bezogen wir dann unsere sehr heimliche Lodge.
Dehnen, Fotografieren, die Seele baumeln lassen…- das Programm des restlichen Tages.
Und wieder – ein geniales Abendessen, kaum zu glauben was die Menschen in den Bergen mit diesen einfachhen Mitteln hier alles zustande bringen.
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Gosainkund See

14.-15.10. Aufstieg nach Thare Bati und Phedi

Aufstieg nach Thare Bati

Gestern haben wir wegen einem starken Sturm mit Gewitter und Starkregen die Etappe frühzeitig abgebrochen.Es geht allen gut und wir sind bester Dinge auf 3590 m angekommen.

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Traumhafte Ausblicke

Heute bei strahlendem Wetter haben wir die Etappe fortgesetzt. Mit herrlichem Panorama wurden wir heute belohnt.

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Unsere Gruppe

Nach dem wir gestern nur eine sehr kurze Strecke zu gehen hatten, konnten wir dann am Nachmittag die nötige Wäsche erledigen. Die Damen gönnten sich eine Haarwäsche der besonderen Art, und so fackelten sie nicht lange herum und bescherten auch Hans diese Prozedur.

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Haare waschen auf 3500 m

Tags darauf starteten wir früh in Richtung Phedi auf, welches unser Ausgangspunkt für den Übergang zu den Gosainkund Seen ist.
Zügig stiegen wir die ersten paar Hundert Höhenmeter hinunter, um dann die lange Querung unterhalb des Tinchuli Dand in Angriff zu nehmen. Eine sehr aussichtsreiche Strecke durch die einmalige Natur Nepals stand uns bevor.
Eine Schlucht nach der anderen überquerten wir, schier endlos schien es uns dieses ewige auf und ab an diesem Bergrücken. Doch schließlich erreichten wir dann um ca. 15:00 Uhr unser Quartier auf 3780 Metern.

 

13.10. Von Chisopani nach Kutumsang

Nach der ersten Lodge Nacht, während der wir uns sehr gut erholt haben, sind wir mit einem typischen Trekking Frühstück ( Pankaks und Omelettes) im Magen, in die  2te Etappe gestartet.
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Trekkingfrühstück

Gleich zu Beginn stiegen wir ca. 300 Hm den Berg hinunter um dann gleich wieder 500 Hm auf zusteigen. Kurzweilig führte der Weg durch Wald und Hirse Terrassen.
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Mal so breit das man mit einem Auto fahren kann, dann wieder schmal das nur ein hintereinander Gehen möglich ist.
Sehr einfach ist das Leben der Einheimischen hier noch, haben die sehr freundlichen Kinder sogar an einem Kugelschreiber noch große Freude.
Am höchsten Punkt des heutigen Tages hielten wir in einem kleinem Tee Haus am um unser Mittagessen zu genießen – Dal Bhat – ein traditionales Reisgericht mit Linsengemüse.
Gut gestärkt, machten wir uns an die Nachmittagsetappe, zuerst wieder bergab, dann bei zunehmend stärker werdendem Regen wieder den nächsten Bergrücken entgegen. Um ca. 16:30 haben wir, nach 1100HM Aufstieg und 900HM Abstieg, unser Ziel Kutumsang auf 2470m erreicht.
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12.10. Chisapani

Chisapani – “kaltes Wasser” heißt unser heutiges, erstes Etappenziel.
Nach dem Frühstück im Tibet Guest House, sind wir gemeinsam mit unseren 4 Trägern und unserm Guide Gopi, aus Kathmandu Richtung Norden gefahren, nach Sundarijal, dem Startpunkt des Helambu Treks.
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Aufstieg zum Borlang Bhanjyang Pass

Steil, über endlos scheinende Steintreppen stiegen wir auf. Durch dichte Rododondren Wälder, kamen wir immer wieder an Mini Siedlungen mit kleinem Ackerbau vorrüber. Ruhig und gemächlich ist der Lebenswandel der Einheimischen hier noch, leben sie doch noch von den Erträgen ihrer Flächen und von dem wenigen Tourismus.
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Blick zum Ganesh Himal

Für uns war es ein Tag zum Einlaufen und zum gemeinsamen Kennenlernen.
Nach ca. 1000 Hm Aufstieg, zum Borlang Bhanjyang Pass, und weiteren 250 Hm Abstieg kamen wir nach Chisapani.
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In Chisapani

Mit einer herlichen Abendstimmung und gutem Essen verabschiedet sich der Tag schon um 18:00 Uhr. Zeit zum schlafen gehen, hängt doch jedem noch ein wenig der Flug nach.   
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